News
- Sozialministerin Aygül Özkan in der Werkstatt Süd - Neue Perspektiven für die Jugendwerkstätten?
- 16.01.2012

Die niedersächsische Sozialministerin Aygül Özkan (CDU) nutzte am Mittwoch, den 04. Januar die Einladung der Kleefelder „Werkstatt Süd“, um sich vor Ort über die Situation der Jugendwerkstätten zu informieren.
Wie in den Medien häufig berichtet, standen die Jugendwerkstätten im Sommer 2011 kurz vor dem Aus. Die Instrumentenreform gefährdete ihre Weiterarbeit. Frau Dr. von der Leyen erteilte dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales den Auftrag, mit Vertretern der Jugendwerkstätten und involvierten Akteuren ein Jugendwerkstätten-Projekt zu entwickeln.
Leider zeigt sich jetzt, dass einige der niedersächsischen Jobcenter die bislang ausgehandelten Spielräume zum Erhalt der Jugendwerkstätten gar nicht ausnutzen. Hier besteht noch Gesprächsbedarf.In konstruktiven und lösungsorientierten Gesprächen mit Frau Özkan erläuterten Dirk Toepffer, MdL (CDU), Stadtsuperintendent Hans-Martin Heinemann, Geschäftsführerin Ingelore Holz, Mitarbeitende der Einrichtung und junge Arbeitssuchende die gesellschaftlich wichtige Arbeit in Jugendwerkstätten. In der Diskussion kristallisierte sich die Bedeutung von Betriebspraktika heraus, in denen benachteiligte Jugendliche sich beweisen können. Die jetzigen Maßnahmen der Agentur für Arbeit bieten den Jugendwerkstätten hier viel zu wenig Spielraum. Sinnvoll wäre auch eine weitere Betreuung der Jugendlichen nach Ausbildungsbeginn, um entstehende Probleme nicht auf den Arbeitgeber abzuwälzen.
Weiterere Ansatze wären, diese Anregungen in den Ausschuss zur Planung neuer EU-geförderter Maßnahmen einzubringen sowie eine stärkere Vernetzung mit Ausbildungsbetrieben. Vielen wäre das Modell „Jugendwerkstatt“ gar nicht bekannt.
Sarah Moussallem (18) führte Frau Özkan souverän durch die Arbeitsräume im Büro- und Veranstaltungsbereich, stellte die Arbeit von Küche und Service in der Jugendwerkstatt vor. Hier werden arbeitssuchende junge Menschen durch praktische Arbeit und sozialpädagogische Betreuung auf den Berufseinstieg vorbereitet.
1000.00 € Spende der Sparkassen
Herr Kothe (Sparkasse Kirchrode) und Herr Schareina (Sparkasse Kleefeld) überreichen einen Scheck im Wert von 1000 € an die Geschäftsführerin der Werkstatt Süd. Mit dem Geld sollen Jugendliche gefördert werden.
Von links: Stadtsuperintendent Hans-Martin Heinemann, Stefan-Sebstian Kothe, Vertriebsleiter, Ingelore Holz, Geschäftsführerin der Werkstätten Stadtkirchenverband Hannover gGmbH, Sozialministerin Aygül Özkan, Ralf Schareina, Vertriebsleiter
mehr...- Danke! Jugendwerkstätten bleiben bestehen!
- 07.10.2011
Wir, das Team der „Werkstätten Stadtkirchenverband Hannover gGmbH“ bedanken uns bei unseren Gästen, Kunden, unseren Jugendlichen und allen Mitstreitern aus Politik und Gesellschaft für die Unterstützung in der für uns schwierigen, politischen Zeit.
Gemeinsam haben wir es geschafft, dass in Berlin gute politische Entscheidungen getroffen wurden.
Die Jugendwerkstätten in Niedersachsen haben eine reale Chance, ihre Arbeit im nächsten Jahr und darüber hinaus weiterführen zu können.
Während ihres Besuchs in der Werkstatt Süd beauftragte die Bundesarbeitsministerin Dr. Ursula von der Leyen das Bundesministerium für Arbeit und Soziales einen „runden Tisch“ ins Leben zu rufen.
Am 06.10.2011 waren die Träger der Jugendwerkstätten zu einer Informationsveranstaltung eingeladen. In Zukunft werden ausgewählte Vertreter der Einrichtungen, der JobCenter und Politiker in einem moderierten Gespräch neue Wege zur Weiterarbeit entwickeln.
Ingelore Holz, Geschäftsführung
Das Team der Werkstatt Süd
Das Team der Werkstatt Linden
mehr...- Aktuelle News: Aus für Jugendwerkstätten?
- 09.09.2011
Auf Einladung von Rita Pawelski, MdB (CDU/CSU) besuchte am 06.09.2011 eine kleine Gruppe von Vertretern der Jugendwerkstätten in Hannover die Bundestagsabgeordnete in Berlin. Gesprächsthema war der Erhalt der Jugendwerkstätten. Frau Pawelski interessierte sich insbesondere dafür, was sich in der geplanten Gestzgebung ändern muß, damit die Jobcenter Maßnahmen für die Jugendwerkstätten entwickeln und finanzieren können.

Foto: von rechts nach links: Rita Pawelski, Ingelore Holz, Achim Stieve, Jörg Engmann und Ute Schneedhorst
Gleichzeitig demonstrierten ca. 300 Jugendliche und Betreuer aus Niedersachsen vor dem Sozialministerium in Hannover.

Neu -Neu - Neu!Laut einem HAZ-Artikel vom 09.09.2011 soll die Deckelung der Teilnehmer-Pauschalen auf 150 € in den Gesetzberatungen zurückgezogen worden sein. Die Jobcenter könnten die Beträge frei vereinbaren.Offizielle Äußerungen dazu stehen noch aus.mehr...
- Info: Warum sind die Jugendwerkstätten akut bedroht?
- 01.09.2011
Was ist die "Instrumentenreform"?
Die Bundesregierung plant für den April 2012 eine Reform der arbeitsmarktpolitischen Instrumente. Der Gesetzesentwurf streicht die Förderung benachteiligter bzw. leistungsschwacher Jugendlicher und Langzeitarbeitsloser stark zurück. Gleichzeitig werden die Ein-Euro-Jobs, auf deren Basis die Jugendwerkstätten arbeiten, reduziert. Die bürokratischen, finanziellen und organisatorischen Hürden für eine Umstellung der Arbeit auf andere Modelle, die das Gesetz vorsieht, sind für die Jugendwerkstätten zu hoch.
Damit bedrohen die geplanten Einschnitte die Existenz der Jugendwerkstätten, von denen allein in Niedersachsen 106 Einrichtungen seit langem erfolgreiche Arbeit leisten. Aktuell wird das Gesetz in den Bundestag eingebracht. Da der Bundesrat nicht zustimmungspflichtig ist, kann es dort nach dreifacher Lesung verabschiedet und gültig werden.
Deshalb versuchen die Jugendwerkstätten, die Politiker über die bedrohliche Situation und mögliche Lösungsansätze zu informieren.
mehr...- 23.08.2011
- mehr...
Am 23. August besuchte die Bundestagsabgeordnete Brigitte Pothmer (Bündnis 90/ Die Grünen) die Jugendwerkstatt Süd in Hannover-Kleefeld.
Anlass des Besuches war die geplante Reform der arbeitsmarktpolitischen Instrumente.
Die Träger von 102 niedersächsischen Jugendwerkstätten sorgen sich um die Zukunft der Jugendlichen mit multiplen Vermittlungshemmnissen.
Seite 1 von 4 | Einträge 1 bis 5 | weiter